Aktuelles

Demo & Kundgebung: „Sonntag schützen – kein Arbeitstag durch die Hintertür.

Auch der Wahltag ist ein Sonntag!“
Freitag, 17. September 2021, 11:00 bis 12:00 Uhr
Treffpunkt: 10:45 Uhr, Anni-Albers-Str. 11, 80807 München

Anfahrt: U6 (Nordfriedhof), Tram 23 (Am Münchner Tor), Bus 140 (Freiligrathstraße) oder mit dem Auto (Parkplätze in der Umgebung vorhanden)

Wir versammeln uns ab 10:45 Uhr auf dem Platz vor der Adresse Anni-Albers-Str. 11, 80807 München. Nach einer kurzen Auftaktkundgebung setzt sich der Demonstrationszug zur CSU-Parteizentrale in der Mies-van-der-Rohe-Str. 1 in Bewegung (Distanz: ca. 250m). Dort findet von etwa 11:30 Uhr bis 12 Uhr die Abschlusskundgebung statt. Bei der Abschlusskundgebung wollen wir natürlich auch einem Repräsentanten der CSU die Gelegenheit zur Stellungnahme geben.

Wenn Corona es zulässt, gibt es anschließend ein gemeinsames Mittagessen mit individueller Bestellung in der Gaststätte/Biergarten „Brunnwart“ https://brunnwart.de/.

Um was es geht

Laut ihrem Wahlprogramm zur Bundestagswahl will die CSU den Anlassbezug für Sonntagsöffnungen abschaffen. Das würde die Zahl der verkaufsoffenen Sonntage vervielfachen, die Öffnungen räumlich ausweiten und letztlich dazu führen, dass Ihre Zahl willkürlich festgelegt werden kann. Ein regelrechter Dammbruch also, gegen den wir als KAB vor der Bundestagswahl nochmals ein deutliches Zeichen setzen wollen. Näheres kann man hier auf unserer Homepage nachlesen: https://www.kabdvmuenchen.de/Nachrichten/6931/

Der Teufel steckt bekanntlich häufig im Detail. Die Originalpassage (eine kleine Stelle aber mit potentiell massiven Auswirkungen) finden sich im CSU-Wahlprogramm auf der Seite 11 etwa in der Mitte unter dem Punkt „Wir wollen attraktive Innenstädte“:

https://www.csu.de/common/download/CSU-Programm_Gut_fuer_Bayern_Gut_fuer_Deutschland_final.pdf?fbclid=IwAR0gRw2l1BNtLnEwvY_rdqRo0ceaRyuY3AGupC4_mFEUIKh2eBQpgKrrz5g

Unsere Aufgabe als Christlicher Arbeitnehmer*innenverband ist seit vielen Jahren auch der Schutz des Freien Sonntages. Wir haben es immer sehr geschätzt, die CSU in dieser Frage lange Zeit mehrheitlich im Boot zu haben und schätzen es noch, dass wir Unterstützung von bekannten Einzelpersönlichkeiten wie Frau Staatsministerin MdL Carolina Trautner und Herrn Landtagspräsident a.D. Alois Glück in dieser Frage erfahren. Den Schwenk der CSU als Ganzes in ihrem Bundeswahlprogramm können und wollen wir dennoch nicht hinnehmen!

Unser Protest

Blickfang sind die in der Aktion „Ohne Sonntag fehlt mir was“ in ganz Bayern gestalteten Picknickdecken aus mehreren hundert Einzelstoffstücken. Auf ihnen haben die Teilnehmenden kreativ festgehalten, was ihnen der freie Sonntag bedeutet. Allein in der Erzdiözese München und Freising gab es etwa 330 Einsendungen – eine Stofffläche von ca. 20 m².

Vor der CSU-Zentrale wollen wir außerdem unsere bewährten Liegestühle mit Aufdrucken wie „Sonntag – ein Geschenk des Himmels“ aufstellen. Wenn möglich, wird es während der Demonstration fröhliche Blasmusik geben.

Anmeldung

Kommen Sie zur Kundgebung und machen Sie unseren Protest stärker, damit der Sonntag für möglichst viele Menschen ein arbeitsfreier Tag bleibt – im Handel und darüber hinaus! KAB-Mitglieder und Nichtmitglieder sind gleichermaßen herzlich eingeladen.

Aufgrund der Corona-Auflagen bitten wir nochmals alle Interessierten um Anmeldung mit Angabe der Personenzahl bis spätestens Dienstag,

den 14. September 2021 an mich oder unter: info@kab-dvm.de

Bitte sprechen Sie mich bei Rückfragen einfach direkt an!

Weitere Infos zur Demo gibt es auf unserer Homepage:
https://www.kabdvmuenchen.de/Nachrichten/7020/

 

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Veröffentlichung mit Genehmigung der Geretsrieder Merkur Redaktion (Lokalteil Geretsried)  vom 22.08.2021

 
Gemeinsame Sache
Kolping und KAB arbeiten bei der Altkleider- und Altpapierverwertung zusammen

Geretsried — Gemeinsame Wege bei der Annahme von Altkleidern und Altpapier gehen ab sofort die Kolpingfamilie und die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) in Geretsried. Die jeweils im März stattfindenden Straßensammlungen sind bereits seit Jahresanfang Geschichte. „Zum einen aus personellen Gründen, zum anderen auf Grund des massiven Mengenrückgangs“, sag Siegfried Lorz, ehemaliger Vorsitzender der Kolpingfamilie Geretsried. Die Preise für Altkleider seien eingebrochen.
Mitverantwortlich dafür ist die sinkende Qualität. So könne sogar Neuware von Billiganbietern nur noch schwer weitergegeben und somit entsorgt werden.
Doch wohin mit den Altkleidern? ,.Das läuft nun über die Einwurf-Container beider Vereine“, erklärt Lorz. Sowohl die KAB als auch die Kolpingfamilie haben je einen Behälter hinter dem Eisstadion an der ]ahnstraße stehen. „Sollten die nicht ausreichen, können wir die Zahl aufstocken.“ lnsgesamt acht weitere Container der Ko1pingfainilie findet man an den Pfarrkirchen Maria Hilf und Hei1ige Familie sowie in Stein.
Beide Vereine arbeiten mit dem Recyclingsunternehmen Wittmann zusammen.
Die Annahme von A1tpapier erfolgt zweimal im Monat am Eisstadion — und zwar am zweiten Samstag durch die KAB und am vierten Samstag durch die Kolpingfamilie. „Wir nehmen die Spenden zwischen 10 Uhr und 11 Uhr entgegen“, so Lorz. ,,Wer sehr große Mengen hat, kann auch einen Abholtermin mit den beiden Institutionen vereinbaren.“ Reine Kartonagen werden nicht angenommen. Das gebündelte oder in Kartons gesammelte Zeitungspapier wird zwischengelagert und dann von einem Aufkäufer abgeholt.
„Die Papiere werden von den Vereinen getrennt an die Papierwerke verkauft.“ Die Einnahmen sind für einen guten Zweck.
Lorz: “Die Kolpingfamilie Geretsried und die KAB Geretsried werden weiterhin die erzielten Erlöse an Menschen, die in Geretsried — gegebenenfalls auch weltweit — in Not geraten sind, weitergehen.“

Kontakt
Kolping: Telefon 0 81 71/3 22 46 (Familie Lorz);
KAB: Telefon 0 81 71/5 11 23 (Familie Rottmeier) oder Telefon 0 8171/3 60 98 74 (Familie Holm).

Text: Geretsrieder Merkur vom 19.08.2021, Sabine Hermsdorf-Hiss